Welche Verfahren werden in dieser Praxis angewandt?

Kaum ein Thema ist so unübersichtlich wie das der Komplementärmedizin. In meiner Praxis wende ich ausschließlich seriöse Therapieverfahren an. 

Komplementärmedizinische Verfahren regen die Selbstheilungskräfte an, stärken die eigene Immunabwehr, führen aus dem Lot geratene Körperfunktionen wieder in ein Gleichgewicht und wirken durch die Vermittlung einer gesunden Lebensweise vorbeugend gegenüber Krankheiten.

In der Hauptsache wende ich die klassischen Naturheilverfahren, die Homöopathie, die anthroposophische Medizin und die Neuraltherapie an.

Während bei leichteren Störungen oder Erkrankungen die alleinige Behandlung mit komplementärmedizinischen Verfahren der Naturheilkunde, der Homöopathie und der anthroposophischen Medizin oft sehr gut helfen, ist deren Kombination mit Medikamenten der Schulmedizin bei schwerwiegenderen Problemen oft sinnvoll und notwendig.

Es ist sehr wichtig, vor der Behandlung eine sorgfältige Diagnostik durchzuführen, um schwere Erkrankungen sowie komplizierte Verläufe rechtzeitig zu erkennen.

Naturheilverfahren

Im klassischen Sinne umfassen diese fünf Säulen: die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde), die Hydrotherapie (Wasseranwendungen, Wickel, Auflagen), die Ernährungstherapie, die Bewegungstherapie und die Ordnungstherapie mit dem Ziel eines seelischen Gleichgewichtes.

Der abendländischen Klostermedizin entsprungen, kennen viele unserer Großmütter noch das eine oder andere gut wirksame Hausmittel. Leider geht dieses Wissen um diese aus der Natur stammenden Heilmittel immer mehr verloren. Dank meiner mehrjährigen Weiterbildung in der Filderklinik und in Bad Wörrishofen, einer der wichtigsten Geburtsstätten der Naturheilkunde, fühle ich mich diesem Bereich der Komplementärmedizin sehr verbunden.

Gerne erläutere ich Ihnen auch einfache, aber wirkungsvolle Hausmittel, die bei leichteren Beschwerden oft gute Dienste leisten. Übrigens gibt es gerade im Fachgebiet der Frauenheilkunde zahlreiche sinnvolle Maßnahmen, um Krankheiten vorzubeugen.

Homöopathie

Ursprünglich von Dr. Samuel Hahnemann begründet, erfreut sich die Homöopathie seit 200 Jahren einer zunehmenden Akzeptanz und Anwendung. Zum Einsatz kommen sogenannte "potenzierte" Medikamente pflanzlichen, mineralischen und tierischen Ursprungs, die ein besonderes Verfahren der Verdünnung durchlaufen.

Die Homöopathie gehört zwar nicht zu den Naturheilverfahren im klassischen Sinne, hat aber doch Berührungspunkte mit der Pflanzenheilkunde, insbesondere bei den niedrigen Potenzen, die ich gerne bei akuten Problemen und dort oft mit gutem Erfolg einsetze.

Sehr wesentlich sind gute Kenntnisse der sogenannten Arzneimittelbilder der verwendeten Medikamente und eine sorgfältige Erhebung des Beschwerdebildes.

Anthroposophische Medizin

In der Filderklinik täglich erlebt und angewandt, beschreibe ich die anthroposophische Medizin gerne als besondere Form einer "Ganzheitsmedizin". Sie berücksichtigt im Menschen das Zusammenwirken von vier wesentlichen Ebenen. Die körperliche Ebene umfaßt die physische Beschaffenheit unseres Körpers, die zweite Ebene die Regulationsvorgänge, z.B. Stoffwechselvorgänge, Wachstum und Regeneration. Die dritte, seelische Ebene entspricht der Persönlichkeit eines Menschen und die vierte, sogenannte "geistige" Ebene umfaßt die Individualität und Würde des Menschen, aber auch dessen Möglichkeit der Entwicklung und dessen Fähigkeit, etwas aus seinem Leben zu machen.

Die anthroposophische Medizin beruht auf den Diagnose- und Therapie-möglichkeiten der modernen Schulmedizin und wird um Therapieverfahren erweitert, die aus den Bereichen der Naturheilverfahren und der Homöopathie stammen. Zusätzlich setzt sie zur Behandlung die sogenannten künstlerischen Therapien ein, wie z.B. die Mal- und Musiktherapie, die Biographiearbeit, die Heileurythmie und andere.

Ein bekanntes Heilmittel der antroposophischen Medizin ist die Mistel. Sie wird zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Unterstützung des Immunsystems bei Krebspatientinnen eingesetzt. Eine gute, individuell angepaßte Mistelbehandlung erfordert einiges an Erfahrung, v.a. bei der Auswahl des Mistelpräparates und der Ermittlung der erforderlichen Dosis. Gerne berate ich Sie hinsichtlich der Mistelbehandlung, z.B. auch in Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt/-ärztin oder Ihrem Frauenarzt/-ärztin.

Neuraltherapie

Vereinfacht ausgedrückt, geht es bei der Neuraltherapie um die Behandlung krankhafter Zustände des Organismus über die Ausschaltung von Störfeldern.

Viele von Ihnen haben sicherlich von dem Phänomen gehört, dass ein erkranktes Organ, z.B. das Herz bei einem Herzinfarkt, Schmerzen in einem anderen Bereich verursachen kann. In diesem Fall strahlen die Schmerzen typischerweise in die linke Schulter aus.

Ähnlich verhält es sich mit Narben: die "gestörten" Regionen können über eine Reflexreaktion Schmerzen an anderen Stellen verursachen. So ist es durchaus sinnvoll, eine Kaiserschnittnarbe zu behandeln, wenn diese nach einer angemessenen Heilungszeit weiterhin sehr empfindlich ist und gleichzeitig neue Schmerzen, z.B. in Form von chronischen Kopfschmerzen aufgetreten sind.

Hierbei wird ein örtliches Betäubungsmittel in das gestörte Gebiet gespritzt - vergleichbar mit der Betäubungsspritze beim Zahnarzt.

Einsatzgebiete der Neuraltherapie sind chronische Schmerzzustände nach Operationen oder Verletzungen, z.B. nach Kaiserschnitten,  Gebärmutter-entfernungen oder anhaltende Schmerzen im Dammbereich nach Geburten.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Schwangerenvorsorge
  • Krebs-Vorsorge und -Nachsorge
  • Brust-Ultraschall
  • Betreuung von Risikoschwangerschaften
  • Teenie-Sprechstunde

Sprechzeiten

Mo, Di, Mi  8.00-12.00
Di, Mi14.00-17.00
Do16.00-21.00

und nach Vereinbarung

Teenie-Sprechstunde:
Mi14.00-17.00

Kontakt

Tel. 0711-88 24 97 36
Fax 0711-88 24 97 37